Seit Ende Januar bin ich nun in Neuseeland. Zu meinen ersten 3 Wochen habe ich ja bereits ein bißchen etwas erzählt.

Hier--> Fat Cat

 

Nach meinen diversen Monaten in Asien und den 3 Wochen in der FatCat Gemeinschaft bin ich mit dem Nachtbus nach Wellington gereist, - die schöne Hauptsdadt Neuseelands.

 

Ich habe nach 3 Wochen einen Teilzeitjob "gefunden" in einem Pub. Beworben habe ich mich als Tellerwäscherin denn ich wollte, und brauchte dringend, irgendeinen Job :D Nicht nur des Geldes wegen, ich wollte einfach arbeiten *g Ausserdem will man sich ja auch mal was gönnen und nicht immer auf Sparflamme leben. :)

 

 

Sie waren dann aber der Meinung, dass ich eher im vorderen Bereich des Pubs eingesetzt werden sollte. (Ist das gut oder schlecht? :D)

Jedenfalls, nehme ich mir derzeit endlich wieder sehr viel Zeit für mich selbst. Ich Tue etwas für Körper und Geist.

Ich möchte mich keineswegs beschweren, aber es ist nicht immer leicht ständig in Mehrbettzimmern zu pennen, Leuten zu begegnen die eh wieder

aus deinem Leben verschwinden... Ständig die Selben Fragen zu beantworten "Woher kommst du? Wo warst du? Wie lange bleibst du? Was machst du danach?" moaaaah!! 

Es kommen ehrlich wenig tiefgehendere Themen zustande ... daher rede ich manchmal auch einfach garnicht mehr mit neuen Leuten :D

 

Die meisten Leute die ich kennenlernem möchten eh feiern und saufen und ich muss mir oft dumme Sprüche anhören weshalb ich soviel Sport mache, 

nicht trinke, mich gut ernähre und lieber meine Freizeit verbringe im Fitnessstudio,  mit lernen, im Bett oder einfach nur mit Serien oder Filme schauen. 

Gut schlafen tut man meisten auch nicht, weil man in einem Zimmer mit fremdem Menschen lebt die oftmals schnarchen oder sonstige Geräusche machen.

Ich rede selbst im Schlaf haha aber ich störe mich ja selber nicht.

 

Manchmal verzweifel ich etwas an der Menschheit.

Warum ist es eigentlich falsch sich um seine Gesundheit zu sorgen, sich gut zu ernähren, vegetarisch zu leben 

(den Tieren zu Liebe), keinen Alkohol konsumieren zu wollen und einfach mal Bücher zu lesen, sich weiterzubilden.

neue Sprachen zu lernen? Tiefgehend zu sein und sich einfach mal mit Dingen zu beschäftigen die auf dieser Welt vor sich gehen und nicht stumpf

Party machen und ..ach egal :D Das wird sich nie ändern und ich rechtfertige mich da auch nicht mehr. Hab's satt.

Wieso ist es normal, sich die Kante zu geben, schlechten Fraß zu sich zu nehmen? 

Sich Dingen einfach hinzugeben obwohl es nicht das Wahre ist, sondern einfach nur einfach?

Alles ist besser als der Tod? 

Is ja nich so, dass ich NIE ausgehe. :) Aber dieses permanente sich besaufen nervt mich schon ziemlich an - tut es und akzeptiert dass ich es nicht will. Und vorallem seid doch mal Respektvoller (JA man sammelt so seine Erfahrungen im Hostelleben)

 

Wellington ist eine kleine tolle Stadt, mit Ihren vielen Kaffees, dem Hafen, den Skateboardern, den Hipstern. EIn bischen erinnert es mich an Zuhause.

Vorallem dass es auch sehr windig und regnerisch sein kann. Ich hatte allerdings mehr schöne Tage als regnerische.

Das Anstrengendste an Wellington ist aber wohl dass man, wenn man nicht gerade in der Innenstadt sein  möchte ständig irgendwelche Hügel hochmuss. <:)

Gibt zwar auch Busse und das Cablecar, aber das is auch teuer auf Dauer. Der Kiwi Akzent ist jetzt auch nich so mein Fall. 

Ich finde es interessant, dass Maori auch eine Amtssprache ist. ;) Wusste ich nicht. 

Ich wusste auch nicht, dass es ein nationaler Feiertag ist wenn die All Blacks spielen :D

 

Ich habe in meinem jetzigen Hostel jede Menge toller Menschen kennengelernt und verbringe viel Zeitmit Ihnen. Auch meinen 30. Geburtstag durfte ich hier feiern. Und zu meiner Überraschung gabs sogar n Geschenk und Kuchen *gg