was kommt danach? oder auch "Chill" doch mal

04.05.2017

Jetzt habe ich die 30er Grenze erreicht und weiß das Leben beginnt erst *gg

 

Nichts ist sicher aber alles ist vorstellbar.

 

„Und was dann? Was ist dann nach deiner Reise?“, fragten viele, bevor ich loszog. Und sie tun es immernoch.

„Mal sehen“, ist meine Antwort, die meist auf Unverständnis stößt. (Nicht aber bei anderen Reisenden ;))

 

Du hast keinen Plan?

 

Du weisst nicht, wie du Geld verdienen sollst?  

Wie, du weisst nicht, wo du in einem Jahr stehen wirst?

 

 

Ich wollte Schritt für Schritt, Kapitel für Kapitel schauen, was möglich ist, wo ich stehe. 

Denn das Leben und wir ändern uns ständig.

 

Klar habe ich Dinge im Kopf denen ich nachgehen möchte, aber nichts läuft nach Plan - richtig. Und das will ich auch nicht, daher habe ich keinen Plan. Heute bin ich so drauf und morgen so. Heute will ich das, und morgen das. 

Tatsache ist eigentlich, man hat genug Zeit und man muss nichts übereilen. Was zu dir kommen soll wird kommen. Was bei dir bleiben soll wird bleiben. ;)

 

 Ich will es nicht wissen und deshalb weiss ich es nich.

Man kennt doch diese bekannte Frage: Wenn man dir sagen könnte wie deine Zukunft aussieht – würdest du es wissen wollen? Nein!

 

 

 

 

Dennoch sind alle über meine „Mal schauen“-Antwort erstaunt. 

Wer kann schon seine Zukunft vorhersehen? DU vielleicht??!!! Na dann nenne ich das Talent.. ;)

 

 

Ich lege all meine Energie und Aufmerksamkeit auf das, was gerade passiert. 

Und nicht auf das, was eventuell vielleicht wahrscheinlich und womöglich in 7 Jahren sein kann.

 

- Trading your time for money is the worst thing you can do. -

 

Wenn man aus dem Bekannten ausbricht, Routinen auf Wiedersehen sagt und sich auf alles einlässt, was auf einen zukommt.

Das Leben muss nicht daraus bestehen sich anderen unterzuordnen, das zu tun was sie möchten.

 

Man schaut auf sein Gehalt, strebt den Job an, der das meiste Gehalt abwirft und schaut dann: 

 

Welche Karre kann ich mir leisten? Wie groß kann die Wohnung sein? Wie teuer können die Klamotten sein? 

Und welchen Urlaub kann ich mir davon leisten? 

 

Ist es nicht irgendwie sinnvoller das Ganze umzudrehen?

 

Vielleicht brauche ich ja überhaupt nicht die teuren Klamotten oder das teure Auto und kaufe es eher aus dem Grund,

weil man für das Geld nun mal gearbeitet hat. Ich gehörte dazu.

 

Viele, die den Traum einer Weltreise haben, finanzieren sich vorher mit ihrem Job ein Leben, das sie so gar nicht wollen und brauchen - sich aber damit abgegeben haben. Is ja OK. Ok ist nicht genug, du hast ein tolles Leben verdient dass über die Grenze des Ok Seins geht. Diese Mentalität sich mit kleinen Dingeneinfach abzugeben, geht mir gehörig auf den SSSS.. Senkel!

 

 

Warum schaut man nicht zuerst, wie man gern leben möchte und schaut dann, wie man es sich finanziert?

 

Wie wünsche ich mir mein Leben? Wie viel Geld brauche ich für das Leben, das ich mir wünsche? Klingt irgendwie sinnvoller.

 

Ich nenne das was ich tue und inzwischen gelernt habe den pursten Luxus.

Denn von dem Tag an, als ich meine Reise startete, konnte ich bestimmen, wie meine Tage und mein Leben aussehen soll. Ich konnte entscheiden mit wem ich meine Zeit verbringen möchte.

Ich habe Verantwortung übernommen, für alles, was folgte. Ich bestimmte, wie ich lebe. 

Und das nicht nur nach Feierabend. Sondern von Morgens bis Abends. Alle Regeln weggewischt.

Freiheit und Leben! 

 

 

(Zu meiner Zeit in Wellington schreibe ich etwas wenn die Zeit vorbei ist ;) Bis dahin geniesst die Bildergalerie  hehe ) 


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Kommentare: 2
  • #1

    Franzi (Donnerstag, 04 Mai 2017 08:17)

    sehr bewegende Worte....

  • #2

    Lowina (Montag, 29 Mai 2017 08:23)

    Wow :)